Mittwoch, 8. April 2020

"Das Internet als Waffe"

Kaum zu glauben, aber wahr: es gibt noch andere Themen als die Pandemie! Am Montag brachte der SWR Radio-Feature von mir über den sogenannten Cyberwar.
Die Staaten rüsten digital auf: Sie sammeln IT-Sicherheitslücken, entwickeln Schadprogramme und gründen militärische Einheiten für den sogenannten Cyberkrieg. Im Auftrag des Staates schützen Programmierer die eigenen Netzwerke und dringen in gegnerische Netze ein, um sie bei Bedarf auszuschalten oder für die Sabotage zu nutzen. Auch Deutschland will über diese Fähigkeiten verfügen. Aber Informatiker warnen, dass solche Bestrebungen das Internet als zivile internationale Infrastruktur gefährden. Sie fordern: Gebt dem Cyber Peace eine Chance!

Montag, 6. April 2020

"Solidarität und Integration" á la Schäuble

Niemand hat die rhetorische Kunst der Konsensevokation so perfektioniert wie Wolfgang Schäuble. Das geht so: Kompromissbereitschaft antäuschen, ohne inhaltlich einen Millimeter zurückweichen. Das jüngste Beispiel liefert der Streit über EU-Coronabonds. Schäuble greift mit einem Beitrag in der FAZ ein, den er zusammen mit dem französischen Parlamentspräsidenten, Richard Ferrand, geschrieben hat. Als Alternative zu einer gemeinsamen Kreditaufnahme propagieren sie "die uns zur Verfügung stehenden Instrumente" - die allerdings den Nachteil haben, dass sie Länder wie Italien oder Spanien nicht wirklich nutzen. Nach vier Absätzen voller Allgemeinplätze heißt es:
Angesichts dieser Krise ungekannten Ausmaßes müssen wir jedoch auch über neue Schritte hin zu mehr Solidarität und finanzpolitischer Integration nachdenken. Wir sind überzeugt, dass diese Debatte geführt werden sollte und dass unsere Parlamente ihren Beitrag leisten können, um Missverständnisse auszuräumen und gemeinsam voranzukommen.
So weit ist es gekommen, dass der eigentliche Streitpunkt nur noch angedeutet wird. Das sagt alles über die deutsche EU-Politik.

Mittwoch, 25. März 2020

Fun fact # 42: Risikowahrnehmung

Die sogenannte Asiatische Grippe, eine Pandemie in den Jahren 1957 und 1958, kostete in Deutschland etwa 30 000 Menschen das Leben. Weltweit starben damals nach Schätzungen 1,1 Millionen Menschen, die Mehrzahl von ihnen bei der zweiten Welle.

Zum Vergleich: Covid-19 hat bisher 20 500 Todesopfer weltweit gefordert, in Deutschland Stand heute 205.

Donnerstag, 19. März 2020

Mittwoch, 18. März 2020

Fun fact # 41: Sicherheit

Die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen (bis 19 Jahre) in den Vereinigten Staaten sind Schussverletzungen. Dabei handelt es sich bei etwa jedem zweiten Fall um einen Unfall. Die Rate ist seit 2013 gestiegen. Die häufigste Todesursache sind Autounfälle.
Quelle

Samstag, 29. Februar 2020

Nein! Wirklich? Eine Frau wurde ungewollt schwanger und hat abgetrieben? Zehrt sie vor die Web.de-Schmierfinken-Inquisition und lasst sie "gestehen"!

Donnerstag, 13. Februar 2020

Samstag, 8. Februar 2020

Fun fact # 40: Deutsche Karrieren

Zwischen 1989 und 1993 wechselten zwei Drittel aller Beschäftigten in Ostdeutschland ihre Stelle oder schieden ganz aus dem Erwerbsleben aus. Bei Menschen in leitenden Positionen waren es neun von zehn Beschäftigten.