
wollen Sie nicht
eine meinung von mir haben
haben Sie nicht vielleicht
bedarf dafür
Nicht „verantwortungslose Zocker“ haben uns die Misere beschert, sondern die immer weitergehende Liberalisierung und Deregulierung der Finanzmärkte schien einen Ausweg aus der Profitklemme zu bieten.
Im Jahr 1975 wurden in Westdeutschland schon gut 11 000 abgeschlossene Promotionsverfahren gezählt, 1992 ebenda 20 000, und gesamtdeutsch ermittelte das Statistische Bundesamt bei der jüngsten veröffentlichten Erhebung im Jahr 2007 die Zahl von 23 843 Promotionen.
Völlig unerwartet stellte Philippa Ebéné am Freitag, den 21. August (eine Woche vor der Vernissage!), mit Verweis auf ihr «Hausrecht» das Ultimatum, der Ausstellungsteil über arabische NS-Kollaborateure dürfe in der Werkstatt der Kulturen nicht gezeigt werden.
Existiert der Kapitalismus überhaupt?Nicht so richtig.
Ist Ungleichheit der Preis des Wachstums?Das ja.
Wo bleibt der Mensch?Der soll sich in der Mittagspause oder am Wochenende um sich und seine Lieben kümmern.
Zerstört der Kapitalismus die Demokratie?Im Gegenteil, er ist ihre Voraussetzung.
Ist sinnhafte Arbeit möglich?Klar doch.
Gibt es die Moral des Marktes?Das nein.
Geht es ohne Blase und Absturz?Hier konnte sich die Redaktion offenbar nicht einigen - ein Autor meint ja, einer nein.
Merkel verwaltet die Krise lediglich, anstatt ihr einen Sinn und dem Land eine Perspektive zu geben. Wenn uns der Konsum nicht mehr antreiben kann, brauchen wir neue Ziele, die ergeben sich aber nicht einfach von selber.
Heldengeschichten rufen alte Erfolge ins Gedächtnis, sie zeigen, welche Krisen man schon gemeistert hat. Mythen schaffen Zutrauen, zu sich selbst und in die eigene Leistungsfähigkeit.
Im Vorfeld der Agenda 2010 ist mir klar geworden, wie dringend ein solches Reformprojekt auf motivierende Erzählungen angewiesen war, um in der Bevölkerung, vor allem aber in der Anhängerschaft der SPD Unterstützung zu finden. Es ist unheimlich schwer, Menschen für eine Serie von Streichungen und Kürzungen zu begeistern. Also kam es darauf an, damit Perspektiven und Hoffnungen zu verbinden, plus einer Geschichte, wo so etwas geklappt hat. Das habe ich damals auch mit dem Chef des Kanzleramts Frank-Walter Steinmeier diskutiert. Wir sind leider zu keinem vernünftigen Ergebnis gekommen.
Das Phänomen ist nicht neu: Wirtschaftskrisen steigern die Nachfrage nach Bildung. Nun sollte der Andrang eigentlich ganz im Sinne der Regierung Gordon Browns sein. Schließlich propagiert Labour seit Jahren den Ausbau der Hochschulbildung und hat sich zum Ziel gesetzt, dass bald jeder zweite Schulabgänger eine Universität besucht. Nun aber übersteigt die Nachfrage das Angebot: Bis zu 40 000 Bewerber werden leer ausgehen, wenn im September die Studienplätze vergeben werden.
Carrying debt burdens that average £20,000 after a BA, they have also priced out of the housing market. They have had to work during their studies, in many cases full-time hours, and were not able to experience education as respite from the routine of the workplace that at least some of their parents' generation could. They have also had to deal with an education that has become progressively instrumental and marketised, facing pressure to not ‘make mistakes, take risks, or pursue any unorthodox form of inquiry that could compromise the all-important 2.1'. They now face bleak job prospects as graduate unemployment is set to rise by 22,000 this year. This phenomenon is not limited to the UK, as phrases such as ‘the 700 Euro Generation' (Greece), ‘the 1,000 Euro Generation' (Italy), and the ‘Internship Generation' (Germany) enter common speech.