Mittwoch, 10. Juni 2015
Freitag, 5. Juni 2015
Freitag, 29. Mai 2015
Wolfgang Schäuble ist mit allen diplomatischen Wassern gewaschen
Die deutsche Regierung ist mit ihrer Haltung gegenüber Griechenland einigermaßen isoliert. Es wird sich herausstellen, wie weit die deutsche Vormacht in der Europäischen Union geht. Aber erst einmal stichelt Wolfgang Schäuble weiter, fürs heimische Publikum, aber wie immer mit dem Duktus des erfahrenen Weltpolitikers.
Wissen Sie: Ich habe früher als Innenminister mit SED-Ministern verhandelt. Sie können sich ihre Partner nicht immer aussuchen, aber Sie müssen mit ihnen arbeiten.Varoufakis als Schalck-Golodkowski, Griechenland als die neue DDR? Wir wissen, wie das beim letzten Mal ausging.
Sonntag, 10. Mai 2015
Sometimes bad guys are lernfähig
In einem Interview berichtet der Technik-Journalist Peter Welchering über neue Entwicklungen bei den automatisierten Kriminalitätsprognosen oder, geläufiger, dem Predictive Policing. Besonders interessant ist folgende Spekulation:
Die organisierte Kriminalität hat die Inferenzbildung der Predpol-Software nachgebaut, die Softwaremethodik rekonstruiert. Und damit wussten sie, von welchen Daten und Datenhäufigkeiten Predpol welche Wahrscheinlichkeiten ableitet. Daraufhin haben sie für ein bestimmtes Wohngebiet genau diese Daten, vor allen Dingen Kommunikationsmetadaten, erzeugt, aus denen Predpol dann eine hohe Wahrscheinlichkeit für Einbrüche ableitet. Das führte dazu, dass aus anderen ruhigen Gebieten, mit wenig Kommunikationsmetadaten Kräfte abgezogen wurden. Die wurden in die Gebiete mit hohen Einbruch-Wahrscheinlichkeiten geschickt. Und dann konnten die Kriminellen in aller Ruhe Wohnungen in sogenannten ruhigen Gegenden ausräumen.Warum überrascht mich das nicht?
Freitag, 8. Mai 2015
In der österreichischen Zeitschrift Streifzüge bespricht Maria Wölflingseder "Mythos Vorbeugung".
Der deutsche Publizist Matthias Martin Becker hat einen dieser Mythen auseinander klamüsert. Die Grundaussage seines Buches „Mythos Vorbeugung – Warum Gesundheit sich nicht verordnen lässt und Ungleichheit krank macht“: Die allseits geforderte individuelle Prävention fruchtet wenig, denn den größten Einfluss auf die Gesundheit üben die Lebensverhältnisse beziehungsweise die gesellschaftliche Ungleichheit aus.
Dienstag, 5. Mai 2015
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