Angesichts dieser Krise ungekannten Ausmaßes müssen wir jedoch auch über neue Schritte hin zu mehr Solidarität und finanzpolitischer Integration nachdenken. Wir sind überzeugt, dass diese Debatte geführt werden sollte und dass unsere Parlamente ihren Beitrag leisten können, um Missverständnisse auszuräumen und gemeinsam voranzukommen.So weit ist es gekommen, dass der eigentliche Streitpunkt nur noch angedeutet wird. Das sagt alles über die deutsche EU-Politik.
Montag, 6. April 2020
"Solidarität und Integration" á la Schäuble
Niemand hat die rhetorische Kunst der Konsensevokation so perfektioniert wie Wolfgang Schäuble. Das geht so: Kompromissbereitschaft antäuschen, ohne inhaltlich einen Millimeter zurückweichen. Das jüngste Beispiel liefert der Streit über EU-Coronabonds. Schäuble greift mit einem Beitrag in der FAZ ein, den er zusammen mit dem französischen Parlamentspräsidenten, Richard Ferrand, geschrieben hat. Als Alternative zu einer gemeinsamen Kreditaufnahme propagieren sie "die uns zur Verfügung stehenden Instrumente" - die allerdings den Nachteil haben, dass sie Länder wie Italien oder Spanien nicht wirklich nutzen. Nach vier Absätzen voller Allgemeinplätze heißt es:
Mittwoch, 25. März 2020
Fun fact # 42: Risikowahrnehmung
Die sogenannte Asiatische Grippe, eine Pandemie in den Jahren 1957 und 1958, kostete in Deutschland etwa 30 000 Menschen das Leben. Weltweit starben damals nach Schätzungen 1,1 Millionen Menschen, die Mehrzahl von ihnen bei der zweiten Welle.
Zum Vergleich: Covid-19 hat bisher 20 500 Todesopfer weltweit gefordert, in Deutschland Stand heute 205.
Donnerstag, 19. März 2020
Mittwoch, 18. März 2020
Fun fact # 41: Sicherheit
Die zweithäufigste Todesursache bei Kindern und Jugendlichen (bis 19 Jahre) in den Vereinigten Staaten sind Schussverletzungen. Dabei handelt es sich bei etwa jedem zweiten Fall um einen Unfall. Die Rate ist seit 2013 gestiegen. Die häufigste Todesursache sind Autounfälle.
Quelle
Samstag, 29. Februar 2020
Samstag, 8. Februar 2020
Fun fact # 40: Deutsche Karrieren
Zwischen 1989 und 1993 wechselten zwei Drittel aller Beschäftigten in Ostdeutschland ihre Stelle oder schieden ganz aus dem Erwerbsleben aus. Bei Menschen in leitenden Positionen waren es neun von zehn Beschäftigten.
Dienstag, 4. Februar 2020
Wie steht es um den Strafvollzug in Deutschland? Die Rechtsanwälte Mehmet Daimagüler und Ernst von Münchhausen haben ein ungewöhnliches Buch über den Alltag hinter Gittern vorgelegt.
Meine Besprechung wurde gestern bei Andruck / Deutschlandfunk gesendet.
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