Die Hitzewelle macht den Städtern das Atmen schwer. Wochenlang fällt die Temperatur nicht unter 30 Grad Celsius. In einer dicht geschlossen Glocke über der Stadt stauen sich Hitze, Abgase und Staub. Sogenannte "tropische Nächte" mit durchgängig mehr als 20 Grad Wärme bringen die Menschen um den Schlaf. Heftige Regengüsse verschaffen ihnen zwar kurz Erleichterung - aber die extremen Niederschlagsmengen überfordern die Abwasserleitungen und es kommt zu Überschwemmungen.
Donnerstag, 28. Juli 2011
"Den Klimawandel erfolgreich gestalten"
Mein Artikel über "Klimaadaption" in deutschen Städten - also vorbereitende Maßnahmen wegen der erwarteten Erwärmung - ist bei Telepolis erschienen.
Samstag, 23. Juli 2011
Dies ist keine Satire, sondern eine Präsentation eines laufenden EU-Projekts zur Grenzsicherung: "Freeze - call backup - mission accomplished ..."
Montag, 18. Juli 2011
"Der militärische Kampf gegen die somalische Piraterie ist aussichtslos"
Mein Interview mit Heide Gerstenberger steht bei Telepolis im Netz.
Übrigens wird in Großbritannien diskutiert, den Reedern zu erlauben, private bewaffnete Wachleute anzuheuern, berichtet die BBC. In Frankreich und Spanien ist das angeblich bereits gängig.
Piratenüberfälle waren lange fast völlig verschwunden. Die neue Welle der Piraterie ist ein Produkt der Globalisierung. Sie begann mit der Wirtschaftskrise ab Mitte der 1970er Jahre, durch die sich in vielen Ländern Asiens und Afrikas die Armut verschärfte. Gleichzeitig boten Handelsschiffe Gelegenheiten, sich mittels Raub zu versorgen.
Übrigens wird in Großbritannien diskutiert, den Reedern zu erlauben, private bewaffnete Wachleute anzuheuern, berichtet die BBC. In Frankreich und Spanien ist das angeblich bereits gängig.
Dienstag, 12. Juli 2011
Langweiler leben länger
Was bestimmt die Lebenserwartung? Welche Rolle spielen individuelle Einstellungen und Gesundheitsrisiken? Ein Artikel von mir über das Longevity Project ist gerade bei Telepolis erschienen.
Die individuelle Lebenseinstellung ist weder die Ursache, noch die Folge von Gesundheit. Friedman und Martin formulieren es so: "Es ist gut belegt, dass glückliche Menschen gesünder sind. Viele nehmen deshalb an, dass Glück zu Gesundheit führt, aber wir konnten das nicht feststellen. Eine gute Arbeit zu haben, mit der man etwas anfangen kann, eine gute Bildung, eine gute und dauerhafte Liebesbeziehung, Kontakt zu anderen Menschen - diese Dinge führen zu Gesundheit und Glück."
Freitag, 8. Juli 2011
Fun fact # 8: Städtebau
Die Oberfläche von Städten in den USA besteht zu zehn Prozent aus Parkplätzen. In Japan sind es sieben Prozent.
Montag, 4. Juli 2011
Friedrichs "Präventionsgipfel": Profilieren auf Kosten der Muslime
In den Äußerungen von Bundesinnenminister Friedrich sieht „Prävention“ ungefähr so aus: Die Muslime melden verdächtiges Verhalten der Polizei, während Autoritätspersonen den Jugendlichen immer wieder erklären, dass Gewalt wirklich nicht okay ist. Diejenigen, die sich beruflich mit Islamismus beschäftigen, wissen, dass das so nicht funktionieren wird. Sie verstehen sehr gut, dass der Islamismus nicht aus einer „Parallelgesellschaft“ in die heile deutsche Welt einbricht, sondern sich aus den politischen und sozialen Problemen hierzulande speist – aus Perspektivlosigkeit, Diskriminierung und nicht zuletzt von der grassierenden und von Eliten angeheizten Islamfeindlichkeit entfacht wird.
Erschienen ist mein Text in der letzten Ausgabe vom Freitag. Der Rest steht hier.
Dienstag, 28. Juni 2011
Fun fact # 7: Rente
Die Rente von deutschen Männern, die gegenwärtig ihren Bezug beginnen ("Neurentner"), beträgt durchschnittlich 820 Euro monatlich in Westdeutschland und 800 Euro in Ostdeutschland. Noch weniger bekommen Frauen, nämlich durchschnittlich 500 Euro im Westen und 700 Euro im Osten.
(Quelle)
(Quelle)
Sonntag, 26. Juni 2011
Es gibt so viele Gründe, gegen U2 zu sein - aber Steuerflucht?

Auf dem Glastonbury-Festival haben einige Leute von Art Uncut gegen U2 protestiert.
Als die irische Band am Freitagabend die Bühne betrat, startete die Gruppe eine Protestaktion. Sie warfen der Gruppe vor, sich vor Steuerzahlungen im heimischen Irland zu drücken. Die Demonstranten ließen einen sechs Meter großen Ballon steigen, auf dem übersetzt stand “Bezahlt auch ihr eure Steuern”. (...) Die Protestaktion wurde schließlich vom Sicherheitspersonal abgebrochen. Die 30 Demonstranten und der Ballon wurden vom Gelände entfernt.
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