Sonntag, 20. März 2011



Noch mehr RSA, weil's so schön ist! Diesmal werden Thesen von Evgeny Morozov illustriert, den zu interviewen ich auch schon das Vergnügen hatte.

Samstag, 19. März 2011

Fun fact # 2: Atomenergie

Gegenwärtig sind weltweit 442 Atomkraftwerke in Betrieb, 60 im Bau und 305 in Planung.

Donnerstag, 17. März 2011


An der Hauswand stand "Nazis jagen". Jemand, der sich wohl angesprochen fühlte, hat das Wort Nazis übersprüht und "Sozis" darüber geschrieben. Ein paar Tage später wird das wiederum unlesbar gemacht. Statt Nazis und Sozis sollen jetzt Bonzen gejagt werden – ein Kompromissangebot sozusagen.

Deutschland als Angreifer im "Cyberkrieg"?

"Cyberwar" ist im Moment ein angesagtes Thema. Nach dem ziemlich guten (weil ent-dramatisierenden) Beitrag von Kai Laufen im SWR brachte der Deutschlandfunk letzte Woche die Sendung "Die Waffen des Cyberwar" von Jan Rähm und Peter Welchering. Darin heißt es:
Bis zum Sommer 2011 soll die Cybereinheit der Bundeswehr, die Computer- und Netzwerkkooperation, kurz CNO, in der Tomburg-Kaserne in Rheinbach bei Bonn "aktives Potenzial" für den Cyberkrieg aufgebaut haben.
Was heißt eigentlich "aktives Potenzial"? Dass die Bundeswehr Ressourcen für die digitale Sabotage aufbaut? Ich finde es reichlich merkwürdig, dass es bisher keine öffentliche Debatte darüber gibt, ob diese Art Kriegsführung - die ja in erster Linie die Zivilbevölkerung trifft! - überhaupt legitim ist. Anders gesagt: dürfen die das? Kritische Infrastrukturen in anderen Ländern über das Netz angreifen?

Dienstag, 15. März 2011



Montag, 14. März 2011

Dass es so weiter geht, ist die Katastrophe.


"Marx sagt, die Revolutionen sind die Lokomotive der Weltgeschichte. Aber vielleicht ist dem gänzlich anders. Vielleicht sind die Revolutionen der Griff des in diesem Zug reisenden Menschengeschlechts nach der Notbremse."

Walter Benjamin, Passagenwerk, 1232



(inspiriert von Entdinglichung)

Samstag, 12. März 2011

Freitag, 11. März 2011

Woher kennen die Journalisten ihren Marschbefehl?

Aus der FAZ von heute:
Für außergewöhnlich hält (Dieter Rucht) das Verhalten der Medien, die im Fall von Stuttgart 21 eher positiv über die Proteste berichteten und damit die Proteste weiter anheizten. Bei den Hartz-IV-Demonstrationen vor sieben Jahren war das anders: Damals hätten die Medien berichtet, die Proteste würden abebben, während sie objektiv noch anstiegen. Das wiederum trug zum Erlahmen der Bewegung bei.

Stimmt, ich erinnere mich. Wie erklärt man so etwas? Ich habe eine ganze Weile Medienwissenschaft studiert, aber ich versteh's trotzdem nicht. Es ist wie bei den Zugvögeln, die wissen auch, in welche Richtung sie sich bewegen müssen, und man versteht nicht, wie.

Donnerstag, 10. März 2011