Mittwoch, 7. Dezember 2016

"You just need someone to talk to? Press 1"

Das krasseste Beispiel für Solutionismus, das mir bisher begegnet ist.
We envision this resource as Project Houston, a mixed computer/human-computation service for distressed people. Overwhelming situations cause enormous societal and economic costs: violence, suicide attempts, hunger, lack of transport, homelessness, failure to access care, and job loss. When unaddressed, these problems tend to intensify, piling misery upon misery. They especially touch those least equipped to solve their problems including: the elderly infirm, people with mental illnesses, the isolated, ex-prisoners and youth. Individuals do not always have the appropriate expertise to address these problems but could benefit from access to the expertise of others.

Project Houston would address these issues by using state of the art sensing, speech analysis, and natural language understanding to detect distress and offer help. Once help is requested, it would provide triage and first-level care using crowd-sourced, computer supported composite personalities, bringing together the various traits needed to support the person. By semi-automatically assembling dynamic teams of volunteers, along with low and high level specialists, Project Houston could provide immediate 24-hour assistance. With computer-supported persistent memory and response integration enhanced by continuous machine learning, Project Houston could provide a consistently kind and patient personality even if the “crowd” changes completely over time in response to an escalating problem until the problem is resolved – just like mission control.

Es handelt sich bei dieser Idee nicht um einen Witz oder, falls doch, um einen wirklich aufwändig inszenierten Witz (PDF).

Montag, 28. November 2016

Ich schreibe ein Buch

Sagte ich das schon?

Freitag, 25. November 2016

Montag, 21. November 2016

Freiwilliger Gehorsam

Für die Sendung Andruck beim Deutschlandfunk habe ich das Buch "Autorität und Verantwortung" von Paul Verhaeghe besprochen. Der Beitrag kann dort auch angehört werden.
Die öffentliche Debatte über Erziehung verläuft im Zickzack – hin und her zwischen der Forderung nach einer harten Hand und der nach mehr Selbstbestimmung. Das vorliegende Buch "Autorität und Verantwortung" gehört nicht in dieses Genre, und Verhaeghe suggeriert auch nicht, es käme nur auf die richtigen Erziehungsmethoden an. Autorität ist für ihn ein gesellschaftliches Verhältnis. "Die Autorität, die Eltern über ihre Kinder haben, wird ihnen von der Gesellschaft gegeben. Wenn das nicht der Fall ist, dann sprechen wir von Macht, bis hin zu Gewalt und Misshandlung. Autorität bedeutet freiwilliger Gehorsam. Menschen halten sich an Regeln, ohne dazu gezwungen zu werden."

Samstag, 12. November 2016

Apokalyptische Szenen, fasziniernde Bilder, klicken bitte hier ...

Mittwoch, 9. November 2016

Ich schreibe ein Buch

Der Titel lautet "Automatisierung und Ausbeutung - Was wird aus der Arbeit im digitalen Kapitalismus?", erscheinen wird es im Frühjahr. Schon gespannt, was darin stehen wird? Mir geht es ähnlich ...

Sonntag, 30. Oktober 2016

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Künstliche Intelligenz revisited

Was unterstellt mir dieser Algorithmus eigentlich? Dass ich eigentlich Manfred Krug beim Baden zusehen will und nur zum Schein nach Marx-Zitaten suche? Was weiß er, was ich nicht weiß?

Kluge Köpfe lesen FAZ, aber fühlen sich unwohl

Die Leserumfrage in der FAZ klingt spaßig, obwohl das Thema natürlich ein ernstes ist:

Gefunden in dem interessanten Streitgespräch zwischen Hartmut Rosa und Martin Dornes. Wie würden Sie entscheiden? Irgendwie befremdet es mich, diese Frage einer Mehrheitsmeinung zu überantworten, aber das Ergebnis ist immerhin interessant und eindeutig: die FAZ-Leserschaft fühlt sich mehrheitlich malad.