Sonntag, 30. November 2008

Sommerschlussverkauf in der Krise

Vorgestern wurde ein Angestellter von Wal-Mart von einer Horde prospektiver Konsumenten zu Tode getrampelt.



Der "Black Friday" entspricht dem Sommerschlussverkauf hier.
Items on sale at the Valley Stream Wal-Mart included a Samsung 50-inch Plasma HDTV for $798, a Bissel Compact Upright Vacuum for $28, a Samsung 10.2 megapixel digital camera for $69 and DVDs such as "The Incredible Hulk" for $9.

Dienstag, 25. November 2008



Samstag, 22. November 2008

Mein lieber Kollege!

Mein Artikel über "Die Berliner Justiz und der linker Terrorismus" ist heute erschienen.

Freitag, 7. November 2008

Früher: Industriearbeiter ....

... die stehen tagsüber an der Maschine, schlagen abends ihre Frauen und sind’s zufrieden. Heute: immaterielle Arbeiter verschiedener Geschlechter, in Agenturen beschäftigt, schrecklich nice zueinander, werden dafür bezahlt, dass sie Affektivitäten produzieren - darf ich mitmachen? Ich kann super kleine Hunde imitieren und Mitleid erzeugen. Wen eine etwas weniger flache Auseinandersetzung mit den Thesen von Tonio Negri interessiert, ich habe meine Rezension von Neumanns Kleine geile Firmen ins Netz gestellt.

Sonntag, 2. November 2008



So enthüllen diese Fragen, je tiefer einer sich in sie vergräbt, je mehr man sich um Klarheit bemüht, den alten schlimmen Gang alles gesellschaftlichen Geschehens, ja schon fast aller mehrgliedrigen menschlichen Gesellung, namentlich aber die sich fortpflanzende Misere jeglichen staatlichen Daseins, die – empirisch gesehen – unüberwindlich scheint und doch immer wieder „abgeschafft“, d.h. also dauernd verbessert, reformiert werden muß.

H. G. Adler (1974) Der verwaltete Mensch: Studien zur Deportation der Juden aus Deutschland. Tübingen: J. C. B. Mohr. Seite 892

Donnerstag, 30. Oktober 2008









Freitag, 24. Oktober 2008

Geheimnis um verschwundende Katzen


Dieses Rätsel beschäftigt mich auch schon seit einiger Zeit: wo gehen Norman und die anderen hin?

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Bildungsverhinderung

Als ich vor ein paar Tagen über die Bildungsmanie der Regierung geschrieben habe, wurde mir unsachliche Polemik vorgeworfen. Da hieß es:
Mittlerweile kommt kein sozialer Missstand mehr öffentlich zur Sprache, ohne dass er mit "Bildung" verknüpft würde. Statt der alten, herkömmlichen Armut herrscht "Bildungsarmut", "Bildungschancen" sind ungleich verteilt und unter den Einwanderern grassiert angeblich die "Bildungsverweigerung". Der gegenwärtige Werbesprech der Kanzlerin, die gerade von einer "Bildungsreise" durch die Bundesrepublik zurückgekehrt ist – pardon: "durch die Bildungsrepublik" - treibt nur auf die Spitze, was seit den 90er Jahren Gemeingut ist: Ob Jugendkriminalität, Armut oder Arbeitslosigkeit, die Bildung soll es richten.

Das war ein sanfter Spott gegen den Kommentar von Jürgen Kaube in der FAZ von heute:
Vielleicht ist es ja doch ganz falsch, bei der Bildungskatastrophe immer nur an Leute am unteren Rand der Einkommens- und Zertifikatsverteilung zu denken. Wie bildungswillig und belesen muss man sich Leute vorstellen, die allen Ernstes den sozialen Aufstieg ganzer sozialer Schichten durch deren bessere Beschulung in Aussicht stellen? ... Zahlen, Zertifikate, Reklame – gemeinsam ist all dem die Zugehörigkeit zur Welt bloßer Symbole. Bildung im öffentlichen Wortgebrauch, das bedeutet gar nichts, das tut nur so. Das Gerede über sie ist insofern an ihrer Verhinderung beteiligt.

Was soll ich sagen? Danke.

Montag, 20. Oktober 2008

Vertrauen!



Das Vertrauen! Es ist gestört. Wegen der Gier. Aber ihr müsst vertrauen! Mehr Vertrauen. Für den Kredit. Vertrauen. Gebt uns einen Vorschuss. Einen Vertrauensvorschuss. Vertrauen. Vertrauen ...