Freitag, 13. Dezember 2013

Dienstag, 10. Dezember 2013

Solange du die Füße unter meinen Tisch stellst, kommt mir kein Foucault ins Haus.
(Hier gefunden)

Sonntag, 8. Dezember 2013

Berlin, ewiger Winteranfang.

Mittwoch, 4. Dezember 2013

Spanien will das Fotografieren von Polizisten verbieten

Im Frühjahr habe ich in "Aus Politik und Zeitgeschichte" ein in Spanien geplantes Gesetz zur öffentlichen Sicherheit erwähnt.
Unter der Parole "Umzingelt den Kongress!" initiierten spanische Regierungsgegner im September 2011 eine Menschenkette rund um das Parlament in Madrid, um gegen weitere Sozialkürzungen zu protestieren. Im Zuge dessen kam es besonders in der Nacht zum 26. September zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Demonstranten.
Eine Internetsuche liefert ein halbes Jahr später immer noch 1,2 Millionen Filme, ein großer Teil davon Amateuraufnahmen – verwackelte Bilder mit schriller, übersteuerter Tonspur, die stets die Gewaltanwendung der Polizisten in den Fokus nehmen: eine wahre Bilderflut polizeilicher Gewalt.
In den folgenden Tagen setzten diese Aufnahmen nicht nur die Regierung unter Druck, sondern auch die Polizeiführung. Eine knappe Woche später kündigte Ignacio Cosidó, der Generaldirektor der spanischen Polizei, in einer Rede an, die Regierung werde demnächst ein Gesetz erlassen, dass "die Aufnahme, Wiedergabe und Bearbeitung von Bildern, Tönen und Daten von Mitgliedern der Sicherheitskräfte und Staatsbeamten bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben" verbieten werde.
Seit November liegt der Entwurf für das Ley de Seguridad Ciudadana der spanischen Regierung nun vor. Tatsächlich soll, was sich viele liberale Spanier nicht vorstellen konnten, das Fotografieren von Polizeieinsätzen illegal werden und "in besonders schweren Fällen" mit einer Geldstrafe von bis zu 600 000 Euro belegt werden können.
Vielen Dank, Herr Regierungswissenschaftler, für diesen schönen neuen Arm. Weil der alte wurd mir ja weggeschossen, nicht wahr, da unten, in Afghanistan. Hab gehört, Sie bemühen sich um ein neues Gehirn für solche wie mich. Find ich gut. Weil ich schlaf nicht mehr so gut seitdem, und hab immer diesen Drang, meine Kinder zu schlagen.
Klingt zynisch? Niemand kann zynischer sein als Geoffrey Ling, bei DARPA stellvertretender Chef für 'Defense Science' - der Mann auf dem Foto, der seine beiden Arme noch hat.
All these guys and gals want to go back into the service. A lot of them can go back because we’ve got good prosthetic legs, and now we’ve got the prosthetic arm that’s really close to being Food and Drug Administration approved. But the thing with brain-injured guys — the thing that really keeps them out — is they can’t remember how to do certain motor tasks like drive a car or operate machinery. Now I don’t know if we are at that point, but if we can fix hearts, and we can fix badly broken bones, why can’t we fix part of the brain?

Montag, 2. Dezember 2013


Montag, 25. November 2013

Woran liegt es? An der völligen Ereignislosigkeit, an der unerträglichen Ödnis der deutschen Politik? Am gegenwärtigen Ausbleiben von Naturkatastrophen? Was immer auch der Grund sein mag, Spiegel-Online fängt an, richtig gute Schlagzeilen zu bringen:



Ja, das geht in die richtige Richtung. Ich hätte eine Menge Ideen für die nächsten Aufmacher:

Arbeit von Angestellten wird überwacht



Arbeiter bekommen Mehrwert nicht gezahlt



Spiegel-CVD, ruf mich an!

Mittwoch, 20. November 2013

Entfremdung, zeitgemäß


Angeblich fühlen sich höherqualifizierte Beschäftigte zunehmend als Hochstapler. Sie leiden unter dem Gefühl, sie seien ihren Aufgaben eigentlich nicht gewachsen, ihre Qualifikation habe mit ihren Aufgaben nichts zu tun, und sie haben Angst, als Hochstapler erkannt zu werden. Das Wallstreet Journal berichtet über solche "imposter fears", "Hochstapler-Ängste":
Imposter fears are common among men and women alike, research shows, and are blamed for an array of problems, from high college-failure and dropout rates to low female participation in math, engineering and science jobs. Separate from general emotional insecurity, imposter fears affect high achievers and tend to focus on worries about being exposed as a phony. These feelings can come up in many situations in the workplace—when an executive is called upon to accept a promotion, dig into a tough project, or give voice to a fledgling idea.
Der Artikel empfiehlt verhaltenstherapeutische Interventionen.

Ich sage: Dieses Syndrom hat das Zeug zur "Psychischen Störung der Woche". Sind wir denn nicht alle Hochstapler, wenigstens ein bisschen? Wer weiß denn noch, was er da eigentlich tut, im Krankenhaus oder der Sendeanstalt, als System-Administrator oder Stadtplaner?

Montag, 18. November 2013


Milos Rajkovic aka Sholim aus Belgard fertigt surrealistische Portraits als animierte GIF.